Donnerstag, den 10. Februar 2011 um 13:38 Uhr
Die Ignoranz der Stadt werden wir nicht hinnehmen!
Das bekräftigen nicht nur wir, dass bekräftigten gestern auch über 500 Menschen auf dem ZEIT-Forum-Politik im Dresdner Schauspielhaus. Die Podiumsdiskussion mit Gerhard Baum (FDP Ex-Innenminister), Detlef Sittel (CDU – Ordnungsbürgermeister Dresden), Ingo Schulze (Schriftsteller) und Christian Demuth (Bürger.Courage e.V.) entwickelte sich spätestens dann zur Farce, als Herr Sittel eine Antwort auf mehrfache Fragen Dresdner BürgerInnen nach einer Begründung für das Vorgehen gegen den Mahngang „Täterspuren“ schlicht verweigerte. Vollends brüskiert waren die Anwesenden im Publikum dann, als der Vertreter der Stadt Dresden auf die Frage, ob man denn nun in der Menschenkette mit den Nazis „Händchen halten müsse“, keine besser Antwort wusste, als diese: „Es muss kein Dresdner Bürger den Nazis die Hand geben. Es ist jedem selbst überlassen, wem er die Hand gibt.“
Danke liebe Stadtverwaltung, für diese klaren Aussagen. Wir werden gemeinsam mit den Dresdner Bürgerinnen und Bürgern zeigen, dass es Menschen gibt, welche die braune Bedrohung ernst nehmen und aktiv, dass heißt am 13. Februar in Hör- und Sichtweite den Naziaufmarsch stören und ihn am 19. Februar blockieren. Wir werden den Nazis nicht die Straße überlassen. Trotz und gerade wegen der Ignoranz der Stadt Dresden.
No pasarán!
Freitag, den 11. Februar 2011 um 13:46 Uhr
Celine van der Hoek ruft zum Widerstand gegen Nazis auf
Die niederländische Zeitzeugin Celine van der Hoek erklärt warum es so wichtig ist sich den Nazis in den Weg zu stellen:
http://www.youtube.com/watch?v=LlbNhDPqkKc
Mittwoch, den 09. Februar 2011 um 14:20 Uhr
Heute: Erklärbär Smudo
Mobiclip von Erklärbär Smudo (Fanta4)
Donnerstag, den 03. Februar 2011 um 17:24 Uhr
Die Kultur der Blockaden
Die Kultur der Blockaden - Unter diesem Titel können und sollen Künstlerinnen und Künstler in diesem Jahr eine zentrale Rolle im Aktionskonzept spielen.
Es wird mehrere Lautsprecherwagen und eine größere Bühne an einem festen Ort geben, die unsere Blockadepunkte bespielen und begleiten. Zusätzlich wird es dezentrale Auftritte von Sambagruppen, Chören und Straßenmusikanten geben, die auch ohne technische Hilfen zur Motivation der BlockadeteilnehmerInnen beitragen.
Kabarettisten und Musiker, Schauspieler, Gaukler, Jongleure und alle,
die sich hier eine aktive Beteiligung vorstellen können – Ihr werdet
gebraucht!
Bitte meldet Euch unter:
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Wir hoffen auf Euer Engagement und müssen zugleich auf Euer Verständnis hoffen, denn die Umstände vor Ort werden sicherlich ungewöhnlich sein. Stellt Euch auf Herausforderungen und Improvisationen ein, denn wir können auf den Blockaden natürlich nicht den üblichen Konzertstandard bieten. Wir bemühen uns um einen guten Ablauf. Klar ist aber, dass wir letztlich keine Open Airs organisieren, denn jeder Lautsprecherwagen und jede Bühne ist Teil des Blockadekonzepts, muss gegebenenfalls mobil sein und zu jedem Zeitpunkt auf das Geschehen an den anderen Blockadepunkten reagieren können etc.
Trotzdem und gerade deshalb – kommt nach Dresden und unterstützt und seid die Kultur der Massenblockaden!
Mobiclip von Konstantin Wecker und Commander Shree Stardust
http://www.youtube.com/watch?v=5JigQkLl1A4
Dienstag, den 01. Februar 2011 um 15:03 Uhr
Klare Linien für den 13. und 19. Februar
Vielfältige und dezentrale Aktionen am 13. Februar und Massenblockaden am 19. Februar
Um aktuellen Gerüchten entgegen zu treten, die vor einem Täuschungsmanöver der Nazis in diesem Jahr warnen, möchten wir euch versichern, dass wir für unsere Mobilisierung handfeste Gründe haben. Ihr könnt euch also sicher sein, dass wir nicht ins Blaue hinein mobilisieren. Es steht für uns im Moment außer Frage, dass die Braunen in diesem Jahr ihren Großaufmarsch am 19. Februar in Dresden veranstalten wollen. Nichtsdestotrotz sind wir natürlich auf Änderungen der Strategie eingestellt. Wir wissen, was wir wollen. Den Naziaufmarsch durch Massenblockaden verhindern. Egal wann, wo und wie er stattfindet.
Für den 13. Februar, wenn die JLO wieder ihren geschichtsverfälschenden opferverhöhnenden Fackelmarsch durchführen will, planen wir unter dem Motto "Nicht lange Fackeln - Naziaufmarsch entgegen treten" eine solche Geschichtsverfälschung mit kreativen Mitteln ordentlich zu stören. Bunt und lautstark, kreativ und entschlossen.
Wir bitten euch, holt euch regelmäßig aktuelle Infos über unsere Website oder ruft im Infobüro an. Wir beantworten gerne eure Fragen zum aktuellen Stand der Mobilisierung.
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